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| V E R O N I K A S C H E N T E R Persönlichkeit entfalten & Natur erleben |
Zeitpunkt: Nacht vom 31. Oktober – 1. November, Beginn des Jahreskreises, Hexenneujahr, Totenfest
Zeit: Freitag, 31. Oktober , 18 Uhr - Sonntag, 2. November 2008, 14 Uhr
Ort: Seminarraum in Nußdorf bzw. Heiligenstadt; Kultplatz am Burgstallkogel, ev. Kahlenbergerdorf
Seminarkosten: pro Seminar/Fest:Euro 166 (exkl. Unterkunft)
für Frauen mit derzeit geringem Einkommen: Euro 150
Bei Gesamtzahlung bis 30.10.: - alle 4 Seminare/Feste: Euro 600
Dieses Seminar/Fest kann auch zum Kennenlernen meiner Arbeit dienen und einzeln gebucht werden!
Mitnehmen: Decke, Sitzkissen und bequeme Kleidung für drinnen; wärmste Kleidung & Schuhe für draußen; Thermoskanne, Laterne oder Taschenlampe, wetterfeste Sitzunterlage, naturtaugliches Musikinstrument (wenn vorhanden), Mum in den Knochen;
Infos & Anmeldung: ab sofort unter mail@veronikaschenter.com
Ablauf:
Freitag abend:
kurze Wanderung zum Kultplatz Burgstallkogel, Ankommen, Ur-Geschichte des Ortes und Bezug zu Samhain, erstes vertiefendes Wahrnehmen der Landschaft, die Weisheit der Dämmerung, Dunkelheit und Ruhe spüren; Tänze zum Loslassen, nach innen gehen, persönliche Verbindungen zu Ahn/innen
Samstag
im Seminarraum Reflexion, Verdichtung der Themen:
"Was will in mir abgeworfen, begraben werden und sterben - um mit der neuen Zeit sich verwandeln zu können?"
"Die Kraft meiner Ahn/innen stärke meinen Rücken".
Mit Tanz, Wahrnehmungstechniken, Austausch findet jede ihre ganz persönliche Essenz, bekommt Zugang zum schwarzen Aspekt der Göttin, der Knochenfrau, der inneren Seherin. Abends wird im Ritual am Burgstallkogel diese "Knochenstruktur" bestärkt, gewürdigt. Alles Alte, Überflüssige, Abgeschlossene darf sich endgültig verabschieden.
Würdigung der eigenen Ahn/innen - und der Alten weltweit.
Sonntag
Reflexion des Rituals, Integration der erkannten, gestärkten Kraft in den Alltag.
Was nährt mich in den dunkler werdenen Zeiten? Was trägt mich von innen heraus durch die Dämmerung?
Motherpeace-Tarot als Orakel; Abschluss
Änderungen vorbehalten.
„…..geborgen sein im Schoß der Göttin, zerfließen, zerfallen, auseinanderbrechen, alles hingeben, die Form verlieren, zu Staub und Moder werden. Alles Leben kehrt in den Kessel der Wintergöttinnen zurück, wird umgerührt und dadurch neu. Nur wenn du dich rückhaltlos, schutzlos hingeben kannst, dem Sterben und Leben, kannst du empfinden was Geborgenheit und Schutz ist, ohne Magie, Amulette oder anderes. Es ist der Schutz den SIE dir gewährt, indem SIE ihn in dir selbst weckt.
Es ist nur ein Moment in dem du den Tod empfindest, nur ein kurzer Augenblick. Aber erst wenn du ihn aushalten und zulassen kannst, ist es möglich wieder in das Leben zurückzukehren. Du tauchst ein in die Welt deiner Schatten, deines puren Selbst. Nichts kannst du verbergen, die Dunkelheit öffnet die letzte Tür in Dir. Wir gehen in Labyrinthe. Aber kein Ungeheuer erwartet uns, um uns zu verschlingen, sondern unser eigenes Ich. Auch wenn du anderen Masken zeigen kannst, in dieser Nacht stehst du schonungslos vor deinem eigenen Spiegel, wirst mit dir selbst konfrontiert, stößt an deine eigenen Grenzen, muß dich selbst erkennen. Hältst du diesen Moment aus oder zerbrichst du?
…Es ist die Zeit in der wir der Ahninnen gedenken. Frauen, die vor uns den Weg gegangen sind, die im Totenreich warten, uns von dort aus helfend zur Seite stehen. Es ist besonders die Zeit der Frauen, die nicht mehr bluten, die uns heute weise Lehrerinnen unseres Frauseins sind. An diesem Tag kann eine Frau, die aufhört zu bluten, ihren Übertritt in diesen Lebensabschnitt feiern.
Es gibt viele Helferinnen in dieser Zeit, die dich führen können auf dem Weg ins Reich der Schatten. (www.schamanca.de)
Kali: Indische Göttin aus der Trinität Durga-Parvati-Kali. Sie trennt mit dem Messer das Wichtige vom Unwichtigen, den Kopf (Verstand) vom Rumpf (Gefühl) - die Schwarze, sexuell starke Lebensspenderin. Vernichtung des Alten - damit Neues Platz hat.
Hel-Holle: vorkeltische, alteuropäische Göttin, Hüterin der Unterwelt, des dunklen Aspektes des Lebens, aber auch Hüterin des paradiesischen Gartens, der nur durch den Brunnen (eintauchen in das Unbewußte) erreichbar ist.
Hekate: griechische dreifaltige Göttin aus der Trinität Persephone, Kore (Demeter) Hekate, Göttin der Mondphasen, Hüterin von Himmel, Erde und Unterwelt, Herrin der Kreuzwege, für die in Neumondnächten an Weggabelungen Opfer gebracht werden. Auf diesem Weg erfüllt sie auch Wünsche.
Percht: Im deutsch/österreichischen Alpenraum zieht sie in den Rauhnächten zwischen 21.12, 23.12. und 6.1. mit ihrer wilden Schar in einem Schlitten über den Himmel und die Erde, sammelt die Seelen der Toten des Jahres und bringt sie in den Raum des Ausruhens. Orte wie Berchtesgaden (Garten der Percht) erinnern an sie.
Lilith: Die schwarze Mondfrau zeigt ihr Gesicht, das sie sonst hinter dem Mond verborgen hält. Die erste Frau Adams, verbannt von den jüdischen Patriarchen auf die nichtsichtbare Seite des Mondes, ist sie mächtiger denn je. Da sie verleugnet wird, ist ihr plötzliches Auftauchen umso schrecklicher. Im Ruf der Eule zeigt sie sich uns und mahnt uns, unseren Eigen-Sinn zu gebrauchen, der weiß, was für uns gut ist.
Samhain bedeutet „Sommerende“ und „alle zusammen“ (Lebenden und Tote); Vereinigung;
Halloween bedeutet „lichte, helle Schwester, die den Tod bringt“
Ort: Wien; genauer Ort wird noch bekannt gegeben;
Anmeldung unter mail@veronikaschenter.com -