MONDFEST-ZYKLUS: 
Walpurgis, kelt. Beltaine

Zeitpunkt: Nacht vom 30. April – 1. Mai, gegenüber Samhain

3. Teil der Mondfest-Jahresgruppe

Zeit: Donnerstag, 30. April, 19 Uhr - Samstag, 2. Mai 2009, 14 Uhr

Ort & Unterkunft:
wunderschöner Platz für ein Vertiefen und Feiern im Raum und in der Natur

Seminarkosten:
Euro 166 (exkl. Unterkunft)
                               Bei Gesamtzahlung bis 30.10.:  - alle 4 Seminare/Feste: Euro 600


Infos & Anmeldung: mail@veronikaschenter.com

 

Inhalte:

Das Geschehen in der Natur ist die Kraft unseres Vetiefens und Feierns: der Genuss. Deine Wurzelkraft kannst du an diesem Wochenende stärken und im Trancetanz spüren und wieder finden, Blockaden erkennen und der Wandlung übergeben. Deinen Körper feiern um dich neu mit deiner ureigensten Erotik und Sinnlichkeit zu verbinden!
Wieder-Entdeckung der Nacht mit den Fragen: Welche Tabus blockieren mich am Weiterwachsen in mein Leben in Fülle? Wandlung & gegenseitige Stärkung durch die Kraft der Frauen & des Feuers.
Für die feuerspeiende lachende Füllefrau in dir - angefeuert und liebevollst begleitet im Kreis der Hexenschwestern.

Natur-Themen:

  • reinster Energiefluss, ein Sprießen und Blühen im Überfluss
  • ungezügelte erotische Kraft entfaltet sich in den Landschaften, Pflanzen, Tieren
  • die Nacht der Vereinigung von Himmel/Sonne und Erde, von Nacht und Tag

Astrologisch:

30. April liegt mitten im Stier – Planetenherrscherin = Venus;
Stier: Genuss, Frieden, Ästhetik, Schönheit, Körperlichkeit, Sinnlichkeit

Persönliche Themen:

  • die Eigenmacht und Heiligkeit, der Genuss der erotischen Kraft, der Sexualität, die nicht nur auf klassische 2 er Beziehungen bezogen ist
  • Vereinigung mit unserer Göttinnenkraft & Verbindung mit dem Feuer in der Erde
  • Wechsel von der weißen jungfräulichen Göttin in die sinnliche, erotische rote Göttin mit ihrer zügellosen Potenz, Heilige Hochzeit, Vereinigung der Göttin & ihr Heros oder Gott;
  • Rot = Farbe des Blutes; Mensablut wurde als Geschenk an die Erde verwendet;
  • Orakelnacht: durch das Gestaltwandeln mit Trancetanz (Trance& Ekstase wurde ursprünglich durch Singen und Tanzen und erst später durch Drogen erreicht) – können wir die ursprünglichen Kräfte in uns aktivieren;
  • ritueller Bruch gesellschaftlicher Tabus; Spiel mit Grenzen und Verboten und dem Freiraum dahinter;
  • wichtig, eine Tür offen zu lassen zu den unbezähmbaren, wilden zärtlichen Kräften der Hexenschwester = immer wieder Extreme erleben!
  • Das Bündnis mit der Feenwelt, Anderswelt wird erneuert = alles Heil, alle Schätze aus der Anderswelt aus dem Unter- und Überirdischen können heute hervorquellen, wenn wir sie locken und einladen! Unterirdische Schätze!

Rote Göttinnen:

Diana, Arthemis, Aphrodite,
Venus, Inanna, Freya

Weibliche Erotik & Sexualität:

Keine Kraft ist so stark wie die Erotik, die Sexualität - ist sie doch der Raum,
aus dem neues Leben entstehen kann.

Keine Kraft hat soviel Macht wie die weibliche Erotik. Trotz Aufklärung und scheinbarer
Freiheiten leben wir Frauen selten das volle Potential. Höchste Zeit, dieses wieder in unser Leben und unsere Welt zu bringen!

Geschichtlich gesehen ist diese Zeit der sexuellen, erotischen, sinnlichen Bescheidenheit
und Frustation sehr jung. Es gibt viele Geschichten und Beispiele von alten und neuen Kulturen,
wie ein Leben voll Lust und Eigenverantwortung gestaltet werden kann. Welchen Segen
diese aktive rote Wurzelkraft bringen kann. Und welch tiefe Spiritualität sich darin birgt.
Erinnern wir uns wieder an diese in uns gespeicherten Kräfte - und an die Verbindung von Eros & Spirit!
(Veronika Lamprecht-Schenter)

„…..Gegenüber Samhain liegt Beltaine. Durch den Tod gegangen, neues Leben geboren an Mittwinter, trägst du dich nun hinaus in die Welt. Entzünde das Feuer, draußen und in dir. Die Lebensenergie steigt, manchmal auch zu Kopfe. Du verbindest dich bewusst mit den wilden, orgiastischen Energien, lässt dich durchrütteln und durchschütteln von ihnen. Sie tragen dich fort in ungeahnte Dimensionen. Indem du dich bewegst, wahrnimmst, spürst, schärft sich dein Bewusstsein.
Du willst binden, verbinden, warum, mit wem, wie. Überlege mit wem du deine Kräfte, dein Leben verbindest. Venus und alle Göttinnen der Liebe stehen dir jetzt zur Seite. Die Göttin vereinigt sich mit ihrem Geliebten zum immerwährenden Tanz der Liebe.
Nähre dein Leben, gib ihm Kraft. Feiere dein Frau sein, gib dich dir ganz hin. Werde dir bewusst, dass die Erde nicht lebensfähig wäre ohne dich. Unsere Kinder, auch wenn es nicht unsere eigenen sind, brauchen die Weitergabe des Lebens. Die Erde braucht dich, indem du dich mit ihr verbündest, nährst du sie und sie dich.
Deine Ideen, Pläne sind es wert gelebt zu werden. Stelle sie vor, teile sie mit anderen. Der Mai ist der Monat des Wachsens, des Gedeihens des Blühens, des Feierns.
An diesem Fest gedenken wir auch all der Frauen, die für das, was wir tun, gestorben sind.
Der wilde Stier, die heilige Kuh, tragen in ihren Hörnern die dreifache Mondin, als Versprechen der ewigen Wiederkehr dieses Zyklus….“ www.schamanca.de

Brauchtum:

  • BEL = strahlend, stark; TEINE = Feuer; BELTAINE = Fest der strahlenden Sonne
  • Mai = Marienmonat = Frauenmonat = die große Göttin segnet die Erde mit all ihrer Pracht und Fruchtbarkeit
  • Walpurgis = Sommerbeginn bei den Kelt/innen; waren Viehzüchter, die kannten nur 2 Jahreszeiten (Getreidebäuer/innen differenzierten mehr); auch heute werden noch in den Alpen die Tiere im Mai auf die Alpenweiden geführt – bis Ende Oktober.

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